Next

STRASSBURG (dpa-AFX) - EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat zweieinhalb Wochen vor dem Brexit betont, dass die EU die Einhaltung der Bürgerrechte nach dem Austritt genau im Auge behalten werde. Die Umsetzung des Austrittsabkommens werde wachsam überprüft, sagte von der Leyen am Dienstag in Straßburg. Bei der Debatte ging es um die künftigen Rechte der EU-Bürger in Großbritannien und der Briten in den EU-Ländern. Nach dem Ende der Übergangszeit werde das Vereinigte Königreich ein Drittland sein, so von der Leyen. "Ich hoffe, dass wir einen neuen Anfang unter Freunden finden."

In einem Entwurf einer Resolution fordern die großen Fraktionen des EU-Parlaments möglichst weitgehende Freizügigkeit für EU-Bürger in Großbritannien auch für Arbeit und Studium. Davon soll abhängen, wie eng die wirtschaftliche Partnerschaft künftig ausfällt. Über das Papier wird am Mittwoch abgestimmt. Das birgt Konfliktstoff: Für London ist ein Ende des freien Zuzugs von EU-Bürgern zum britischen Arbeitsmarkt eine wichtige Begründung des Brexits.

Die Aufenthaltsrechte der 3,2 Millionen EU-Bürger mit Wohnsitz in Großbritannien und der rund 1,2 Millionen Briten in EU-Staaten seien bis an ihr Lebensende gesichert, betonte von der Leyen bereits in der vergangenen Woche. Auch bei Reisen von EU-Bürgern in das Vereinigte Königreich werde es demnach zunächst keine Änderungen geben. Für die britischen Europaabgeordneten ist es die letzte Sitzungswoche in Straßburg vor dem EU-Austritt am 31. Januar.

Coronavirus kippt Apples Umsatzprognose
Thyssenkrupp verhandelt mit Finanzinvestoren
«Schlammschlacht» um Diesel-Vergleich
22-jähriger Raser nach Autorennen wegen Mordes verurteilt
Bund will Magnetschwebebahn für Nahverkehr prüfen lassen
GM zieht sich aus Thailand, Australien und Neuseeland zurück
Schulze will Wasserstoff-Wirtschaft ankurbeln
Giffey will Frauenquote für Vorstände großer Unternehmen
Alstom spricht über Kauf von Bombardier-Zugsparte
Allianz pro Schiene: Mangel bei Lokführern verschärft sich
Bayer-Kursminus hält Dax-Rekordlauf nicht auf
Mit nur einer Krankenversicherung könnten Beiträge sinken
Coronavirus dürfte Autobranche besonders stark treffen
Weinlese auf der Südhalbkugel: Feuer, Dürre und Protest
Rot-Rot-Grün spricht mit CDU über mögliche Ramelow-Wahl
Schalke hofft auf bessere Zeiten
Söder: Vorsitz ist das eine, Kanzlerkandidatur das andere
Maschinen ruhen vorläufig auf künftigem Tesla-Fabrikgelände
Von der Leyen will Balkanstaaten an EU binden
Zahl der Virusfälle in China übersteigt 70.000
Tiefe Kluft zwischen USA und Europa in München
Bayer und BASF sollen Millionen an Pfirsichbauer zahlen
Historischer Blitzstart: Bayern kontern Konkurrenz
Rodung gestoppt: Rückschlag für Tesla in Brandenburg
Umfrage: Verbraucher in Deutschland pessimistischer
Laschet kritisiert Merkels Europapolitik
Leipziger Vorfreude auf die Spurs: «Weltklasse besetzt»
Deutsche auf Kreuzfahrtschiff mit Coronavirus infiziert
Mutmaßliche rechte Terrorzelle nannte sich «Der harte Kern»
Viele Betriebsrentner warten auf Entlastung bei Beiträge